Biografie

Die neuseeländische Mezzosopranistin Bianca Andrew, die für ihre „atemberaubend perfekte Gesangsleistung” gelobt wird, ist seit 2019 Mitglied des Ensembles der Oper Frankfurt. Nach gefeierten Auftritten als Sesto in Händels Giulio Cesare in Egitto und als Aurelia in Vito Žurajs Blühen wird das Frankfurter Publikum in dieser Saison Bianca in ihren Rollendebüts als Bizets Carmen und Charlotte in Werther erleben können.

Bianca Andrew

„Was für eine Stimme! Groß, schlank und dennoch mit einer vollblütigen Schönheit in den dramatischen Momenten ausgestattet, empfiehlt ihre Mezzosopranstimme sie als Virtuosin erster Klasse“ – Kirstin Liese, Klassik begeistert 2024

Die in Neuseeland geborene Mezzosopranistin Bianca Andrew ist Mitglied des Ensembles der Oper Frankfurt, wo sie kürzlich als Sesto in Nadja Loschkys Inszenierung von Giulio Cesare in Egitto und als Aurelia in Vito Žurajs Oper Blühen (Opernwelt Uraufführung des Jahres 2023) unter der Regie von Brigitte Fassbaender ihr von der Kritik gefeiertes Debüt gab.

Bekannt für ihre „faszinierend glaubwürdigen Charakterdarstellungen, gekrönt von einer atemberaubend perfekten Gesangstechnik“ (Der Opernfreund), gibt Bianca in der Saison 2025/26 wichtige Rollendebüts an der Oper Frankfurt, darunter die Titelrolle in Barrie Koskys Inszenierung von Carmen und Charlotte in Werther an der Seite des Tenors John Osbourne. Zu Beginn dieser Saison trat Bianca außerdem mit dem WDR Sinfonieorchester als Page in Salome unter der Leitung von Christian Măcelaru in der Philharmonie Köln und beim Enescu Festival in Bukarest auf.

Seit ihrem Eintritt in das Ensemble der Oper Frankfurt im Jahr 2019 hat Bianca viele bemerkenswerte Rollen verkörpert, darunter La Cenerentola, Xerxes und Hänsel und Gretel sowie Adalgisa Norma, Bonté Guercoeur, die Zarin Heiligabend, Preziosilla La forza del Destino, Suzuki Madama Butterfly, Enrichetta di Francia I Puritani, Tebaldo Don Carlos und Gymnasiast Lulu.

Zu Biancas Engagements außerhalb Frankfurts zählen Rollen wie Fricka in Brigitte Fassbaenders Inszenierung von Der Ring des Nibelungen für die Tiroler Festspiele Erl, Angelina in La Cenerentola für das Staatstheater Stuttgart, Cherubino in Le nozze di Figaro mit der New Zealand Opera, Flamel in Offenbachs Fantasio für die Garsington Opera und Bernardo in Beatrice Cenci für die Bregenzer Festspiele.

Von der Frankfurter Rundschau als „eine der lebhaftesten und leidenschaftlichsten Perfektionistinnen, die man sich auf der Opernbühne vorstellen kann” beschrieben, ist Bianca auch eine begeisterte Rezitalistin und präsentierte kürzlich zusammen mit der Pianistin Anne Larlee einen Liederabend mit dem Titel „Ages of Woman” für die Oper Frankfurt. In ihrem Heimatland Neuseeland tourte Bianca mit dem Ensemble für zeitgenössische Musik STROMA und dem Schriftsteller Alex Ross (Autor von „The Rest is Noise“) mit einem Programm aus Kammerkompositionen des 20. Jahrhunderts, darunter Berios „Folksongs“, ein Werk, das sie 2020 für die Oper Frankfurt aufgenommen hat.

Bianca begann ihre Opernkarriere als Nachwuchskünstlerin an der New Zealand Opera und studierte Gesang an der New Zealand School of Music bei Margaret Medlyn. Später erhielt sie ein Stipendium für ein Studium an der renommierten Guildhall School of Music & Drama in London unter der Leitung von Yvonne Kenny, wo sie unter anderem in Händels Radamisto und als Philomène in Martinus Alexandre zu sehen war. Bianca war Gewinnerin des Song Prize bei den Kathleen Ferrier Awards 2016 in London, des Garsington Opera Leonard Ingrams Award und des Anny Schlemm Prize 2021 in Frankfurt. Während ihres Studiums und ihrer Karriere wurde Bianca großzügig von Dame Kiri Te Kanawa und der Kiri Te Kanawa Foundation unterstützt und betreut.

Biografie aktualisiert im Dezember 2025
Vollständige Biografie